FMT 09/2011

UMS Pole Cat BNF von Parkzone/Horizon Hobby

Geliefert wird die Pole Cat BNF flugfertig aufgebaut. Flugakku und Ladegerät sind auch mit dabei, benötigt wird noch ein Spektrum-Sender.
Die beiden Spindelservos auf dem Spektrum AR6400-Baustein steuern Seiten- und Höhenruder an. Der Getriebemotor sorgt für gute Flugleistungen.

Let’s race!

von Christian Huber

Im Sektor der Mikromodelle hat sich Horizon Hobby mit der Ultra-Micro-Serie bereits einen Namen gemacht und wartet hier immer wieder mit neuen Modellen auf. Als ich die Anfrage vom Verlag bekam, den neuesten Spross aus dieser Serie zu testen, war mein Interesse geweckt. Besonders da das Modell so neu war, dass zum Testbeginn noch nicht einmal ein erstes Foto davon veröffentlicht worden war.

Mit Vorbild?
Die Zeit, welche das neue Modell auf dem Postweg zu mir benötigte, überbrückte ich mit einigen Recherchen zu einem möglichen Vorbild, schließlich sind die meisten seiner Geschwister aus der Ultra-Micro-Serie ebenfalls einem Original nachempfunden. Etwas seltsam klang der Name anfangs schon, „Polecat“ sollte die Kleine heißen, ins Deutsche übersetzt entspricht das dem klangvollen Namen „Iltis“. Ob sie wohl auch so flink sein wird wie selbiger? Kurz darauf stieß ich in einem US-Online-Shop auf einige Verbrennermodelle der 10-cm³-Klasse, welche denselben Namen trugen. Es musste also ziemlich sicher auch ein manntragendes Vorbild geben. Wenig später fand ich dann des Rätsels Lösung: Beim (bislang) wenig bekannten Vorbild handelt es sich um einen modifizierten Nachbau des bekannten Racers „Shoe String“. Die Maschine wurde 1970 erbaut und zunächst „Rickey Rat“ genannt. Über einen weiteren Besitzer gelangte sie schließlich in die Hände von Jack Venaleck, welcher sie in „Pole Cat“ umbenannte und für die Rennsaison im Jahr 1980 herrichtete. In diesem Jahr konnte sich der Racer Platz 1 im Cleveland National Air Show Formula One Race erkämpfen und gleichzeitig einen neuen Geschwindigkeitsrekord in seiner Klasse aufstellen. Im Anschluss an diese Rennsaison wurde die Pole Cat jedoch leider nicht mehr in flugfähigem Zustand gehalten und schließlich an ein Museum in Crawford verkauft, wo sie bis heute steht.

Gut getroffen
Doch widmen wir uns dem Modell. Dieses kam in dem von Parkzone-Modellen bekannten Karton mit stabilem Styropor-Einsatz bei mir an. Die Außenseite war jedoch noch in schlichtem Weiß gehalten, denn das Testmuster stammt aus der Vorserie. Neben dem Modell fanden sich noch das Ladegerät, welches mir ebenfalls vertraut vorkam, sowie vier Mignon-Batterien zu seiner Stromversorgung.
Eine Anleitung gab es zum Testmodell noch nicht, sie musste einfach noch geschrieben werden, so neu war die kleine Pole Cat.
Lesen Sie den ganzen Testbericht dieses brandneuen Mini-Fliegers in der FMT9, S. 78 – 80.

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